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Gedanken zum Informationsopportunismus ...

 

Der Gesellschaft eine Chance bieten mit:

Informationsopportunismus

Zum Thema im Forum


Man klagt ... über aufgeweichte Kultur, brutale Teenager, Gesellschaft und Soziales und vieles mehr. Warum? Wo kommt die heutige Misere her? Soziologen bringen einen der vielen Gründe zu Tage: Den Zusammenbruch der Großfamilie, die seit jahrtausenden zur menschlichen Kultur gehört.
Man kann jetzt sagen: "Jo ... is halt so ...!" oder man kann (und sollte) darüber nachdenken wie es wohl weitergehen soll, ohne diese grundlegende Unterstützung der Familie. Die Alten haben viele Probleme schon mal gehabt und können über Gefahren und Sackgassen informieren - so muss man sich selbst nicht erst die Finger verbrennen!
Wie auch immer - die Großfamilie wird es nie mehr geben. Der Vorteil der Informationsweitergabe ist verspielt und Kultur geht unter.

Wie geht es nun weiter?

Eine Möglichkeit wäre der Informationsopportunismus - eine kulturelle (R)Evolution.
Eine Gesellschaft, die sich auf Informationsopprtunismus stützt wird mehr Bildung für alle bedeuten. Warum?
Weil jeder Informationsopportunist folgende Eigenschaften besitzt:
Sie/er ist medienkompetent. Medienkompetenz bezeichnet (in Kürze) die Fähigkeit sich aus dem vorhandenen Medienangebot gezielt das herauszusuchen, was einen interessiert und weiterbringt!!!

Darüber hinaus hat er ein Bedürfnis sich der Wahrheit entsprechende Informationen einzuverleiben - sie/er wird deshalb so viele Informationen einholen, bis sie/er ausreichend informiert ist,
um die wahrscheinlichste Wahrheit über das Thema verstanden zu haben.
Die Themen, die weitest möglich für wahr befunden werden gibt sie/er auf den Wegen,
die ihr/ihm zur Verfügung stehen an andere Interessierte und Neugierige weiter.

Was bringt das?
Steigt der Informationsgehalt einer Gesellschaft, werden Menschen "mündiger" und können Selbstverantwortung übernehmen.
Demokratie wird praktizierbar.
Kultur und Kunst ebenso wie Wissenschaft und Forschung werden sich verbessern und beschleunigen.
Betrügerei wird weitaus schwieriger.
Die Notwendigkeit von Moral und Ethik wird klarer.
und, und, und ...


Weitere Gedanken

Die Vormachtstellung des Menschen in der belebten Welt, ist unter anderem der Tatsache zu verdanken, dass wir Nahrungsopportunisten sind (wir können uns von einer Vielzahl verschiedener Dinge ernähren).
Informationsopportunismus ist Evolution - wir haben uns technisch und versorgunsmäßig gut entwickelt. Wir stehen uns jedoch selbst durch Geheimniskrämerei und Machtgeilheit im Weg.
Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir zu einer Kultur der Information übergehen um weiter als Menschheit voranzukommen. Die Leistungen des Menschlichen Geistes sind gigantisch, aber schlecht genutzt.
Jeder der ein wenig Ahnung hat weiß, das geteiltes Wissen doppeltes Wissen ist - ein Gehirn denkt langsamer als zwei!! Deshalb müssen wir anfangen Informationen auszutauschen, selbst zu erlangen und diese verknüpfen, um zu neuen Einsichten zu kommen.
Die Wissenschaft hat in ihren einzelnen Teilbereichen sehr große und wichtige Erkenntnisse gewonnen - nun wird es Zeit diese auch zu verknüpfen - eine Verschmelzung von Alltags-, Geistes- und  Naturwissenschaften - zum Nutzen der Menschheit.



Was kann man missverstehen?

Informationsopportunismus ist eine Lebensart, die sich über alle Lebensbereiche erstreckt. Man könnte meinen ein solcher Mensch rennt dauernd informationssammelnd und weitergebend durch die Welt und hätte keinen Spaß mehr- das tut er nicht - er ist sogar eher ein geduldiger Genießer als ein Missionar oder Informationsstand..
Beispiele:

Man macht ein Lagerfeuer und mehrere Menschen sind daran beteiligt. Einer von diesen, kennt eine besondere Methode um z.B. das Holz so aufzuschichten, dass es besser und schneller brennt. Er bringt sein Wissen ein und verschafft den anderen dadurch das nächste Mal einen Vorteil, weil sie an seinem Wissen teilhaben.

Ein Mensch entwickelt eine Methode, wie man irgendein Lebensmittel besser ohne Konservierungsmittel länger haltbar machen kann. Teilt er dieses Wissen so haben die Menschen in seiner Umgebung ebenfalls einen Vorteil davon.

Man wird zu einem Problem befragt, dass man selbst kennt und gelöst hat und man gibt diese Information weiter.

Dies sind nur drei beispiele von undenkbar vielen, die sich gewinnbringend mit Antworten versehen lassen, je nach eigenem Interesse und Kenntnisstand ist man entweder Nutznießer oder Geber der jeweiligen Information in der jeweiligen Situation und in der Zukunft.

Es ist nicht so, dass man sein Leben grundlegend ändern müsste, oder sofort einen großen Aktionsplan bräuchte. Das Ziel ist lediglich bereit zu sein ohne Vorbehalte nützliche Informationen weiterzugeben oder danach zu fragen falls eine solche benötigt wird.

Man kann sehn - keine große Sache - sie muss einem nur bewusst werden um daran Teilhaben zu können!!





Was bringt mir das?

Wieder ein Beispiel:
Man unterhält sich. Es geht um Ansichten, Meinungen, Menschen und vielleicht sogar über die teilnehmenden Personen. Meist ist bei solchen Gesprächen mehr der Vordergrund ausschlaggebend, als die wirklich relevante Tiefe der Thematik.

Da aber ein Gespräch im Idealfall für jeden Beteiligten ein Gewinn sein sollte, kann es manches Mal von nutzen sein, dem, Gegenüber eine Art "Gebrauchsanweisung" von sich selbst zu vermitteln. Dies heißt nicht, in exhibitionistischer Weise alles und auch das noch so intimste auf den Tisch zu packen.
Lediglich das was zur wahrheitsgemäßen Erörterung beiträgt genügt schon, um dem Gegenüber Dinge wesentlich klarer zu machen.


Sorry aber ich liebe Beispiele ;):

Der Idealfall:

Man trifft sich, eine große Gruppe Es sind auch Leute dabei, gegen die man starke Vorbehalte hat (man verspürt sogar eine Spannung, wenn man sie sieht!). In meinem konkreten Fall ein Mann meines alters, der mir in der Grundschule am allerersten Schultag einen Kinnhaken verpasste - seitdem war Schule für mich nicht mehr ganz so "prickelnd".
Jahre später unterhalten wir uns (wir verstanden uns mit der Zeit etwas besser) und er sagte, als es auf das Thema kam: "Weißt Du Hook, mein Vater hat damals gesagt: Wenn du in der Schule Respekt bekommen willst, dann such dir den größten raus und hau ihm auf die Nase!!" AHA ... jetzt weiß ich es war nicht seine Idee einfach so auf mich zuzugehen und mich zu schlagen -
es war ein Rat seines Vater (wenn auch nicht der Beste). So habe ich dann auch mein letztes Vorurteil ihm gegenüber abbauen können.

Mir brachte es, das ich danach keinerlei Unbehagen mehr in seiner Gegenwart gespürt habe und nun besser weiß, wie er funktioniert.
Ihm hat es eine neue Vertrauensperson gebracht, weil er weiß´, dass ich mich auch gern belehren lasse, was meine Vorurteile angeht.
Darüber hinaus steigt seine Reputation bei anderen, mit denen ich mich evtl. darüber unterhalte, da sie dann ebenfalls die Hintergrundinformationen erhalten.
Ausnahme ist natürlich eine bitte um Geheimhaltung, falls diese nicht wiederum anderen Schaden könnte.



All das sind natürlich sehr spezielle Beispiele - aber das Leben ist eben voll davon. Ich hoffe mir fallen noch ein paar allgemeingültigere ein..   Stand: 06.02.09

Informationsopportunismus jetzt!! Weltweit!!